Freie Plätze:
Interkulturelle Sensibilisierung für Lehrende
Zielgruppe
Lehrende der WU Wien, die sich der Wichtigkeit interkultureller Kompetenzen bewusst sind und diese weiterentwickeln und in ihrem Arbeitsalltag umsetzen möchten.
Ziele des Workshops
- Die Teilnehmenden entwickeln ein kulturelles Bewusstsein im Umgang mit Studierenden unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds
- Sie entwickeln interkulturelle Kompetenzen und können diese im Arbeitsalltag umsetzen
- Sie lernen, den kulturell unterschiedlichen Erwartungen und Leistungserwartungen an Studierende von Seiten der Bildungsinstitutionen verschiedener Länder Rechnung zu tragen
Inhalte des Workshops
- Einleitung: Kultur und der Umgang mit „Kulturen“:
- „Inländische“ versus „ausländische“ Studierende: Reflexion des zugrunde liegenden Kulturbegriffs dieses Gegensatzpaares
- Kultur im interkulturellen Kontext
- Formen von Internationalisierungsstrategien an Universitäten: Assimilierung, Adaption, Aushandlung
- Aufbau von interkultureller Kompetenz („Intercultural Readiness“-Modell):
- Interkulturelle Sensibilität
- Interkulturelle Kommunikation und Style Switching
- Empathie und Perspektivenwechsel
- Umgang mit Widersprüchlichkeiten (Ambiguitätstoleranz)
- Herausforderungen von „Cultural Bridging“ im Lehralltag:
- Begriff Bildung im Kulturvergleich: Unterschiedliche Erwartungshaltungen an Studierende von Seiten der Universitäten in verschiedenen kulturellen Kontexten
- Leistungserwartungen: Prüfungsarten und Bewertungen, Leistungserbringung bei Präsentationen und in Gruppen, Bedeutung von Plagiat
- Partizipation im Unterricht: kulturelle Unterschiede und Herausforderungen
- Kulturvergleichende Modelle
- Kulturmodelle: Ein Überblick: Hofstede, Trompenaars, Hall, Globe Study, A. Thomas
- Nutzen von kulturvergleichenden Modellen
- Gefahren dieser Modelle
- Interkulturelle Praxis in der Lehre
- Schaffen eines vertrauensvollen und diskussionsfreudigen Klimas im Unterricht: Beispiele aus der Praxis
- Gelungener Umgang mit kulturdiversen Gruppen in der Lehre: Beispiele aus der Praxis
- Vermeiden von Stereotypisieren und starren kulturellen Attribuierungen
- Studierende als „Kultur-Repräsentanten“? Einbeziehung von spezifischem Kulturwissen von Seiten der Studierenden
- Übungen, Rollenspiele, Filmmaterial zu Stärkung des kulturellen Bewusstseins bei Studierenden
Methoden des Workshops
- Power Point Präsentation, theoretischer Input, Beispiele aus Europa, Asien, arabische Länder, USA
- Rollenspiele, Kommunikationsübungen, Analyse von Fallbeispielen
- Fotos und Filmszenen zur Veranschaulichung
- Moderierte Diskussion und Erfahrungsaustausch
Termin und Ort der Veranstaltung
Donnerstag, 4. April 2019, 9.00 - 17.00 Uhr und
Donnerstag, 6. Juni 2019, 9.00 - 13.00 Uhr
Der Ort der Veranstaltung wird eine Woche vor der Veranstaltung allen angemeldeten Teilnehmer/inne/n per Mail bekannt gegeben.
Anmeldung und Selbstbehalt
Die Teilnehmer/innenzahl ist begrenzt. Wir bitten um An- bzw. Abmeldung bis spätestens 21. März 2019.
Bitte beachten Sie, dass bei Stornos nach der Abmeldefrist, bei Nichterscheinen oder fehlender Stornierung der Selbstbehalt dennoch zu leisten ist.
Bitte melden Sie sich jedenfalls bei der Abteilung PEP ab, da es häufig Wartelistenplätze gibt und so eventuell eine/r Ihrer Kolleg/inn/en die Chance bekommt den Workshop zu besuchen. Können wir den Platz noch anders vergeben, wird auch keine Stornogebühr für Sie fällig.
Um sich für diese Veranstaltung online anzumelden, klicken Sie auf den Link am Ende dieser Seite.
Weitere Informationen zum Anmeldeprozess in der Veranstaltungsmanagement-Plattform 2know2 finden Sie hier.
Für Rückfragen steht Ihnen Elke Rittersbacher (elke.rittersbacher@wu.ac.at, DW 4448) gerne zur Verfügung.
Der Selbstbehalt für diesen Workshop beträgt 30 Euro.
Trainerin
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Dr. Karin Schreiner, M.A. Führt seit 11 Jahren interkulturelle Trainings in unterschiedlichen Kontexten durch mit Schwerpunkten wie Kultursensibilisierung, Interkulturelle Konfliktlösung und kulturelle Diversität in Unternehmen.
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