Freie Plätze:

Termin/e:
11.10.2018, 09:00 - 17:00 Uhr
28.02.2019, 09:00 - 13:00 Uhr
An- und Abmeldefrist:
10. Oktober 2018 00:00 Uhr

Abmeldefrist
27. September 2018 23:55 Uhr

Stornierungsgebühr:
€50,00
Beschreibung


 

 

Helfen statt zuschauen – Zivilcourage kann man lernen


 

 

Im Alltag kommen sie in unregelmäßigen Abständen immer wieder vor – Situationen, in denen Grenzen überschritten, andere Menschen diskriminiert, gemobbt oder gar bedroht werden. Trotz guter Absichten schauen die meisten, die so etwas miterleben, weg oder bleiben untätig. In den meisten Fällen, weil sie nicht wissen, wie sie eingreifen sollen. Hinterher bleibt dann oft ein ungutes Gefühl zurück und die Frage „Ach, hätte ich doch was gemacht - aber was?“ Die gute Nachricht: zivilcouragiertes Handeln lässt sich trainieren und genau das soll in diesem Workshop passieren.

 


 

Zielgruppe
 

 

Der Workshop ist für alle Mitarbeiter/innen der WU gedacht, die konkrete Handlungsoptionen kennenlernen und sich in Zukunft mutig für andere einsetzen möchten – ob am Arbeitsplatz, in der U-Bahn oder auf der Straße.

 


 

 

Ziele des Workshops
 

 

Die Teilnehmer/innen reflektieren eigene Einstellungen und erarbeiten in praktischen Übungen verschiedene Reaktionen auf diskriminierendes Verhalten, Mobbing oder Bedrohung.

 

 

 

Inhalte des Workshops

 

 

Basierend auf den individuellen Erfahrungen der Teilnehmer/innen widmet sich der Workshop folgenden Themen:

 

  • Was ist Zivilcourage?
  • Was ist Gewalt – welche Arten gibt es?
  • Wie begegne ich Angriffen, Ohnmacht, Aggression oder z.B. der Situation „Einer gegen Alle“?
  • Was kann ich wann tun?
  • Wo sind meine Grenzen?

 

Die Teilnehmer/innen erweitern ihren ganz persönlichen Handlungsspielraum, indem sie

 

  • eigene Grenzen und Möglichkeiten für zivilcouragiertes Handeln ausloten
  • körperliche und verbale Selbstbehauptung trainieren
  • wirkungsvolle Antworten und kreative Gegenstrategien im Umgang mit diskriminierenden und rassistischen Situationen und Äußerungen entwickeln
  • sich für die Auswirkungen von individueller und gesellschaftlicher Diskriminierung und deren Relevanz für die Arbeit sensibilisieren
  • eigene Haltungen und Einstellungen gegenüber Vielfalt und unterschiedlichen Aspekten der eigenen oder einer anderen Identität reflektieren

 

 

Termin und Ort der Veranstaltung
 

 

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 9.00- 17.00 Uhr
Donnerstag, 28. Februar 2019, 9.00- 13.00 Uhr


Der Ort der Veranstaltung wird eine Woche vor der Veranstaltung allen angemeldeten Teilnehmer/inne/n per Mail bekannt gegeben.

 



Anmeldung und Selbstbehalt

 

 

Die Teilnehmer/innenzahl ist begrenzt. Wir bitten um An- bzw. Abmeldung bis spätestens 27. September 2018.
Bitte beachten Sie, dass bei Stornos nach der Abmeldefrist, bei Nichterscheinen oder fehlender Stornierung der Selbstbehalt dennoch zu leisten ist.
Bitte melden Sie sich jedenfalls bei der Abteilung PEP ab, da es häufig Wartelistenplätze gibt und so eventuell eine/r Ihrer Kolleg/inn/en die Chance bekommt den Workshop zu besuchen. Können wir den Platz noch anders vergeben, wird auch keine Stornogebühr für Sie fällig.

 

Um sich für diese Veranstaltung online anzumelden, klicken Sie auf den Link am Ende dieser Seite.
Weitere Informationen zum Anmeldeprozess in der Veranstaltungsmanagement-Plattform 2know2 finden Sie hier.

Für Rückfragen steht Ihnen Elke Rittersbacher (elke.rittersbacher@wu.ac.at, DW 4448) gerne zur Verfügung.

 

Der Selbstbehalt für diesen Workshop beträgt 30 Euro.

 

 

 

Trainer/in

Martina Mathe                                  

Martina Mathe ist Kultur- und Sozialanthropologin. Sie hat langjährige Erfahrung als Trainerin mit den Schwerpunkten Diversität, Anti-Diskriminierung, Zivilcourage und Argumentation gegen diskriminierende Parolen. Sie arbeitet in der Öffentlichkeitsarbeit für (internationle) NGOs in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechte. Derzeit ist Frau Mathe im Kommunikations-Team der Diakonie Eine Welt tätig. Bereits seit 2005 arbeitet sie als Trainerin für ZARA.

Foto: Copyright © Ben Nausner  

Mag. Volker Frey                             

Mag. Volker Frey, Jurist und Politikwissenschaftler, ist Generalsekretär des Klagsverbands und Diversity Trainer.
Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Sensibilisierung für Vielfalt und Diskriminierung, Religionsfreiheit und Inklusion (z.B. Monitoring der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung). Herr Frey hält Vorträge zu den Themen Gleichstellungsrecht, Menschenrechte, Arbeitsrecht und Berufsrecht besonders für beratende Berufe.
 
Foto: Copyright © Jochen Graf  

 

ZARA Training gemeinnützige GmbH bietet in ganz Österreich zielgruppengerechte und individuell gestaltbare Aus- und Fortbildungen, Workshops und Projekte in den Bereichen Diversity, Bewusstseinsbildung, Anti-Rassismus und Zivilcourage an. Bedarfs- und praxisorientiert unterstützt die GmbH auf diese Weise Kompetenzvermehrung in Unternehmen, Schulen, Behörden, Vereinen uvm. ZARA Training wurde im Februar 2014 von ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit – gegründet und führt dessen Präventionsarbeit fort.